WS LANDCAD: Version 2026 Service Pack 3 vom 28.10.2026
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Wichtiger Hinweis: Wurde bei der Original-Installation von WS LANDCAD 2026 eine separate Installation der Bibliotheken durchgeführt, ist diese auch beim Service Pack durchzuführen, d.h. das SP3 muss zweimal installiert werden, wobei für die Installation der Bibliotheken explizit der Punkt „WS LANDCAD 2026 Bibliotheken“ gewählt werden muss. |
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Anmerkung zu den Bibliotheken der Bauleitplanung: Das Service Pack enthält verschiedene Korrekturen und Verbesserungen der Bibliotheken und damit zusammenhängender Daten. Die Original-Bibliotheken werden hierbei mit dem Suffix _org an der Dateiendung (z.B. Planzv90.sqlite_org) gesichert, damit die Original-Bibliotheken erhalten bleiben und eventuell durchgeführte Anpassungen in die aktualisierte Bibliothek übernommen werden können. |
Landcad
- Bei den Rastertools wurde bei einer Transformation die Vorschau nicht angezeigt, wenn WS LANDCAD auf BricsCAD eingesetzt wurde.
Bauleitplanung
Änderungen in den Funktionen
- Wenn WS LANDCAD 2026 unter BricsCAD 26 mit einer geringen Bildschirmauflösung oder großer Bildschirmvergrößerung betrieben wurde, konnte es bei der reduzierten Anzeige der Befehle in der Multifunktionsleiste (Ribbon) dazu kommen, dass die Planzeichenwahl nicht beendet werden konnte, weil ein Dialogfenster nicht sichtbar zurückgeholt wurde. Der Planzeichenmanager ist im Rahmen des SP 3 an den Umgang von Windows mit Multifunktionsleisten angepasst worden.
- Wenn im Setup im Register Bibliotheken über die Spalte Aktiv eine Planzeichenbibliothek aktiviert wurde, ist diese nach dem Schließen des Setups nicht sofort geladen worden.
- Bei der Konvertierung von Sachdaten gemäß der Methode XPlan - Ältere Versionen zu 6.x konnte es bei vielen gleichzeitig gewählten Planzeichen zu einem internen Speicherüberlauf bzw. Absturz kommen, wenn Sachdaten von einem Sachdatenfeld in ein Komplex übertragen werden mussten, die betreffenden Planzeichen aber bereits einen leeren Sachdatenkomplex (z. B. Angaben zu Höhenbezugspunkten) aufwiesen. Gleiches passierte, wenn mehrere, leere Komplexe mit Lücke in der Nummerierung vorhanden waren. Lücken entstehen, wenn im Sachdaten-Dialog ein Komplex dupliziert und danach ein mittleres Duplikat gelöscht wird.
- Der Befehl Referenzen verwalten in der Toolbar des Projektbrowsers konnte unnötigerweise beliebig oft gestartet werden, wenn keine Referenzen in der Zeichnung enthalten waren.
- Die Überlappungsanalyse war nicht in der Lage, Flächenschlussobjekte gleichen Planzeichenschlüssels als unzulässige Überlagerung zu erkennen. Sich vollständig oder in Teilen überlagernde Flächenschlussobjekte gleichen Themas werden nun als Fehler erkannt.
- Beim Multieditieren ist es möglich, Sachdatenfelder aus der Ansicht der angezeigten Attribute zu entfernen. Im Vorrat der nicht angezeigten Spalten wurden schreibgeschützte Attribute dabei nicht notwendiger Weise mit doppelten Namen angezeigt. Schreibgeschützte Attribute sind solche, die WS LANDCAD nicht in der Systemdatenbank verwaltet und welche u. a. durch den Import eines WFS-Dienstes enstehen können.
- Änderte man bei einem Planzeichen mit Linientyp (beispielsweise dem Geltungsbereich) einen Stützpunkt im Editiermodus, so wurde der Vorgabemaßstab aus dem Setup als Faktor an den Linientypfaktor des Planzeichens geschrieben. Das war nicht notwendig und verfälschte die vorherige Skalierung des Planzeichens. Dieses Verhalten wurde für zukünftige Planzeichenanpassungen korrigiert. Zu beachten ist, dass bereits angewendete Planzeichen diesen inkorrekten Faktor behalten und bei Bedarf zu löschen sowie neu anzuwenden sind
Änderungen in den Bibliotheken
- In der Bibliothek "PlanzV90.sqlite" wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- die Verweise der überbaubaren Grundstücksfläche auf Baulinien bzw. Baugrenzen und die der Straßenverkehrsflächen auf die Straßenbegrenzungslinie wurden auf Linien-Objekte eingeschränkt,
- neue Randsignatur ohne Grafik für "Umgrenzung von Überschwemmungsgebieten"
- In der Bibliothek "LANa2000.sqlite" wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- die Planzeichen im Abschnitt 1.1.1. Schutzgebiete nach Naturschutzrecht im Sinne des 4. Abschnittes des BNatSchG mit der Festlegung Biotopverbund'wurden ab XPlanGML 6.0 der Klasse LP_BiotopverbundundBiotopvernetzung zugeordnet.
- neue Planzeichen für Hochwasserschutz und Zentrale Orte wurden im Abschnitt Regionaplanung ergänzt.
- bei den Planzeichen im Abschnitt 2.1.1 Flächen und Maßnahmen zum Ausgleich von Eingriffen wurde beim Attribut Kompensationsmaßnahmentyp (LP_MassnahmenTyp) die für Fachplaner und -planerinnen üblicherweise genutzten Abkürzungen "FCS und CEF" in die Schreibweise der Attributwerte übernommen.
- In der Bibliothek "Hamburg_Bplan.sqlite" wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- das Präsentationsobjekt für die Dachform wurde für die XPlan 6.x-Exporte von einem XP_PPO auf XP_PTO umgestellt.
- Änderungen in der Konformitätsbedingungen.xml:
- in der Regel 3.2.3.1 Konsistenz der verschiedenen Höhenangaben (Teil I) wurde das Attribut abweichender Bezugspunkt vergessen.
GeoXchange
- Im Zusammenhang mit Export-Funktionen wurden folgende Fehler behoben:
- Beim Export nach XPlan 6.1 wurde die Relation 'gehoertZuBereich' bei nicht grafischen Planzeichen nicht automatisiert hergestellt. Betroffen waren vor allem das in XPlanGML 6.1 neue Objekt BP_GebaeudeTyp, sowie XP_TextAbschnitt' insofern es vom Anwendenden überhaupt mit dem Bereich verknüpft wurde.
- Für textförmige Präsentationsobjekte (XP_PTO) wird die in der Planzeichnung sichtbare Beschriftung ab XPlanGML 6.0 als schriftinhalt in die GML geschrieben. Im Falle der Hamburger Planzeichen wurde bei der besonderenArtDerBaulNutzung statt des Bauflächenkürzels (z. B. MK) der Name des Gebietes (z. B. Kerngebiet) verwendet. Dies wurde umgestellt auf das Kürzel.
- Bei textförmigen Präsentationsobjekten (XP_PTO) wurde das Attribut schriftinhalt unvollständig befüllt, wenn das Präsentationsobjekt mit einer Planzeichengruppe (MultiGeometrie) in der Zeichnung verknüpft war.
- Die XLeitstelle empfiehlt neben der für ein Dokument eindeutigen GML-ID einen global eindeutigen gml:identifier mit dem codeSpace „urn:uuid:“ WS LANDCAD gab diesen Identifier ohne Doppelpunkt am Ende des Codes („urn:uuid“) aus. Das führte zwar zu keinen invaliden Dateien sollte im Rahmen eines Standards aber einheitlich mit Doppelpunkt am Ende generiert werden.
- Wenn der Projektbrowser des Digitalen Geländemodells (Modul DGM) geöffnet war, zeigte die Prüfung auf einen zugewiesenen Geltungsbereich beim XPlan- und Planhub-Export einen defekten Dialog.
- Beim Export eines verschachtelten komplexen Attributes zu XPlanGML 6.1 wurde ein duplizierter Unterkomplex zweifach exportiert. Einziger Anwendungsfall in der Planzv90 waren duplizierte Angaben zu Höhenbezugspunkten in dem Komplex Angaben zur Dachgestaltung.
- Im Zusammenhang mit Import-Funktionen wurden folgende Fehler behoben:
- Einige wenige Punkt-Planzeichen (z. B. Aufschüttungen bzw. Abgrabungen) fragen in der Anwendung, ob sie als Präsentationsobjekt oder Symbol fungieren sollen. Bei der Verknüpfung mit einer übergeordneten Fläche konnte es passieren, dass sowohl ein Präsentations- als auch ein zusätzliches Fachobjekt exportiert wurden. Der XPlanImport entnahm dem zwar nur ein Objekt, bezeichnete den Objekttyp des importierten Objektes aber als undefiniert.
- Beim Einlesen eines WFS-Dienstes wird versucht, mögliche Geometrien für das WFS-Feature zu ermitteln. Dafür werden Attribute analysiert. Hat ein Attribut keinen Wert und gehört sein Unterattribut zum Namespace “gml”, wird versucht, das Unterattribut als Geometrie auszuwerten. Dabei wurde nicht geprüft, ob es sich tatsächlich um eine Geometrie handelt. In diesem Fall erschien in WS LANDCAD ein Ausnahmefehler beim WFS-Import. Geometrielose Attribute produzieren nun keine Fehlermeldungen mehr.
Entwurf
- Über die PLM.ini speichert sich der Linienmustermanager auf welchem Layer ein Linienmuster anzuwenden ist. Wenn man über die Funktion Grafik editieren im Modul Bauleitplanung einem PLM-Planzeichen ein Layerpräfix zuweisen möchte, dann importierte der Linienmustermanager die Layer aus der PLM.ini selbst dann in die aktuelle Zeichnung, wenn das Planzeichen mit dem entsprechenden Muster über andere Layerdefinitionen verfügte. Das Verhalten wurde abgestellt. Zeichnungen, in denen das Problem in der Vergangenheit auftauchte, können über die BEREINIGEN-Funktion der CAD-Basis von den überflüssigen Layern befreit werden.
Massen
- Bei einer Position des Leistungsverzeichnisses mit einem Langtext von mehr als 255 Zeichen kam es seit Kurzem beim Export in eine Excel-Datei (*.xlsx) zu einer Fehlermeldung bzgl. des Formates. Infolgedessen brach die Funktion den Vorgang ab. Die Ursache wurde behoben und nun können entsprechend umfangreiche Langtexte herausgeschrieben werden.
MegaCAD Stadtplanung GmbH, Oktober 2026
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